Hildesheimer Verkehrswende jetzt!

Greenpeace Hildesheim Mitglied in Arbeitskreis für nachhaltige Mobilität

Themengebiet:
Energiewende

Zusammen mit dem

  • ADFC,
  • Aktionsbündnis Hildesheim will Radfahren,
  • BUND,
  • der studentischen Fahrradselbsthilfewerkstatt FAZZE,
  • dem StadtLABOR,
  • Verkehrsclub Deutschland (VCD),
  • Mobilitätsreferat des AStA der HAWK
  • sowie weiteren Hildesheimer Akteur*innen,

setzt sich die Greenpeace-Gruppe Hildesheim für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Lebensqualität sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ein. Dafür wurde der Arbeitskreis Mobilität "Hildesheimer Verkehrswende jetzt!" gegründet. Mittels dieses Zusammenschlusses sollen Verwaltung, Politik sowie generell der Stadtgesellschaft in puncto Fortbewegung und Städtebau einerseits Druck, anderseits auch Angebote gemacht werden, die Weichen Richtung Zukunft zu stellen. Wir treten dafür ein, dass die Mobilität in den nächsten Jahren sicherer, menschen- und damit umweltfreundlicher wird; wer guten Gewissens und Vertrauens zum Fahrrad- statt zum Autoschlüssel greift, schont Klima und Geldbeutel, ist flexibel und hält sich fit. Unsere Ziele, Forderungen und Ideen haben wir nun mit unserem Positionspapier veröffentlicht (unten die komplette Fassung).

Dier Gleichberechtigung der Verkehrsträger ist dabei unser Grundsatz und spiegelt sich auch in etwa in unserem Ziel-Modal Split für 2040, also der prozentualen Verteilung der Verkehrsmittel am Verkehr insgesamt, wieder. Um dies zu erreichen, müssen aber infrastrukturelle Nachteile, wie bei den Verkehrswegen, aufgehoben werden, weshalb der Vorrang den umweltverträglichen, aber noch eher schwach vertretenen Fahrrädern und Bussen gilt. Eine gute Grundlage dafür bietet der Integrierte Verkehrsentwicklungsplan (IVEP), der 2010 vom Hildesheimer Stadtrat beschlossen wurde und welchen wir zunächst umgesetzt sehen wollen. Es muss aber auch darüber hinausgehende Maßnahmen geben, um langfristig die Klimaziele sowie kurzfristig die Schadstoffgrenzwerte einzuhalten.

Wir Mitglieder des AK Mobilität "Hildesheimer Verkehrswende jetzt!" gehen dafür wortwörtlich auf die Straße, indem wir an Aktionen wie der Critical Mass oder dem Park(ing) Day teilnehmen, oder auch eigene Aktivitäten starten, wie den Stadtteilspaziergang in der Neustadt von Greenpeace. Dazu werden wir ganz konkret das für Hildesheim im August/September geplante Stadtradeln mit Öffentlichkeitsaktionen sowie regulärer Teilnahme als Einzelpersonen und Teams begleiten. Über weitere Informationen hierüber werden wir in den nächsten Wochen berichten.

Als Greenpeace Hildesheim treten wir im AK als Gastgeber der monatlichen Treffen (jeden 2. Montag um 18 Uhr) mit unserem Büro in der Wollenweberstraße 6 sowie als ein Initiator des Zusammenschlusses auf. Grundlage für unsere Mitwirkung ist dabei unser 12-Punkte-Plan (unten die komplette Fassung), welchen wir bereits im Sommer letzten Jahres dem Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sowie dem Stadtplaner Michael Veenhuis bei einem Gespräch im Rathaus vorgestellt haben (siehe http://www.hildesheim.greenpeace.de/artikel/rat-verwaltung-sind-gefordert). Viele Punkte, wie die Einrichtung von Tempo 30-Strecken, Errichtung von Bahnhalten in den äußeren Stadtteilen Hildesheims oder der schrittweise Umwandlung von Park- in Lebensraum finden sich dort wieder. Erfolgreich haben wir uns gerade in letzter Zeit für die Geschwindigkeitsreduzierung von 50 auf 30 km/h in der Neustadt, u.a. mit einer Unterschriftenliste und knapp 500 UnterstützerInnen, eingesetzt. Dies wird wahrscheinlich im Juni beschlossen.

Wenn auch Sie sich an unseren Aktivitäten für eine zukunftsfähige Mobilität in der Stadt Hildesheim beteiligen wollen, dann besuchen Sie uns doch zu den oben genannten Zeiten in unserem Greenpeace-Büro. Wir freuen uns auf Sie!

Pressetexte