Protest gegen Amazonas-Staudamm

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Wird ein Staudammprojekt im Amazonasgebiet, das tausende Quadratkilometer intakten Urwald zerstört mit Hilfe deutscher Firmen gebaut? Wir wollen Solidarität mit dem Volk der Mundurukus zeigen, deren Heimat durch die Staudammpläne bedroht ist.

 

Gegen den geplanten Bau eines knapp acht Kilometer langen Amazonas-Staudamms unter möglicher deutscher Beteiligung protestierenam  wir auch in Hildesheim. Wir planen einen Infostand, an dem  wir mit einer symbolischen Baustelle und über die katastrophalen Auswirkungen, die der Bau des São-Luiz-do-Tapajós-Staudamms für Mensch und Natur hätte. Der Damm wäre der erste von über 40 geplanten Staudämmen im brasilianischen Regenwald. Sein Bau bedroht die Heimat des indigenen Munduruku-Volkes. In der Vergangenheit war auch Siemens am Bau von Amazonas Staudämmen beteiligt. Trotz weltweiter Proteste hat sich der deutsche Konzern bislang nicht von dem Projekt distanziert. “Der Tapajós-Staudamm würde Tausende Quadratkilometer intakten Urwald zerstören und die Munduruku aus ihrer Heimat vertreiben.

 

Die deutschlandweiten Proteste gegen Siemens sind Teil einer internationalen Greenpeace-Kampagne zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes. Die Munduruku kämpfen seit Jahrzehnten für die offizielle Anerkennung ihres Landes – jetzt werden sie mit Hilfe einer Petition von über einer Million Menschen  dabei unterstützt. Beim Infostand in der Küsthardtstraße, Ecke Braunschweiger Straße am Samstag, den 23. Juli, von 11-13 Uhr, können die Hildesheimer sich an dieser virtuellen Menschenkette mit ihrer Unterschrift beteiligen.

 

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