GreenKeeno wieder angelaufen

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Am Sonntag, den 3. Februar, fand die vierte Ausgabe unseres "neuen" GreenKeenos für 2019 statt. Nach zumeist eher bescheidenen Anzahlen an Gästen im Jahr der Einführung der regelmäßigen Filmveranstaltungen entschlossen sich die Verantwortlichen für den Gang in die Offensive: Statt ungefähr quartalsweise sollte jetzt jede Woche zum gemeinsamen Gucken, Lernen und Unterhalten im Hause Greenpeace Hildesheim eingeladen werden. Dies erforderte auch eine Aufstockung des GreenKeeno-Teams von vorher 3 auf nun mindestens 5 Personen.
In dieser neuen Konstellation, bei der jeden Sonntagnachmittag um 16 Uhr eine Doku oder ein Spielfilm gezeigt wird, besteht dieses noch junge und besondere Angebot in unserem Portfolio bereits einen Monat lang. Zunächst musste es sich noch etwas einpendeln, blieb aber konstant ab dem zweiten Termin bei knapp 10 Menschen. Entsprechend überwältigt waren wir, als wir letzten Sonntag zur Aufführung von "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?", einer Dokumentation zur aktuellen und künftigen Lebensmittelproduktion für eine immer weiter steigende Weltbevölkerung von Valentin Thurn, 25 Personen empfangen durften! Dazu beigetragen haben sicherlich 2 Faktoren: Zunächst einmal hatten wir im Vorhinein angekündigt, André Brun, Hildesheims ersten Solidarischen Landwirt, als besonderen Gast für einen Austausch dabei zu haben. Auf der anderen Seite nahm dies der Kehrwieder zum Anlass, ein Interview mit André zu führen, in dem auch unser GreenKeeno mehrmals vorkam. Und nicht zuletzt in der Hildesheimer Allgemeinen gab es einen Verweis auf die Veranstaltung.
So kam eins zum anderen und wir freuten uns, dass so viele Menschen ihr Wochenende mit Greenpeace beschließen wollten. Der Film wurde durchweg interessiert verfolgt, und nicht nur die Solidarische Landwirtschaft als aktuelles Thema in Hildesheim wurde vorgestellt, auch mineralischer Dünger, für den der Kalibergbau Grundlage ist, wurde in seiner Eigenschaft als endliche Ressource (ähnlich wie die fossilen Brennstoffe) behandelt. Nach dem Film gab es dann noch ungefähr eine Stunde regen Austausch mit André über seine Art der Bodenbewirtschaftung und Lebensmittelproduktion, welche auf der wirtschaftlichen Seite solidarische Organisation - also mit Mitgliedern, die monatlich 50 Euro bezahlen und dafür wöchentlich eine Gemüse- und Obstkiste bekommen - und auf der Anbauseite ökologische Landnutzung im Stile der Permakultur und Kreislaufwirtschaft bedeutet. So verwendet André keinen mineralischen Dünger, sondern lässt die Natur düngen, und zwar, indem er die Pflanzen umschichtet, aus denen durch Zersetzung wieder neue Nährstoffe für den Boden werden.

Am Ende lässt sich sagen, dass es ein rundum gelungener Nachmittag mit tollen Gästen war, die uns wieder mal eine volle Hütte beschert haben. Wir hoffen auf ähnliche Verhältnisse die nächsten Wochen. Als auch thematisch passender Folgefilm kommt am Sonntag, den 10.02., "Die Essensretter", bei dem wir Leefke Boie vom Foodsharing Hildesheim als Sondergast dabeihaben werden. Die Vorführungen danach sind noch in Planung, es sollen aber demnächst auch öfter Spielfilme gezeigt werden. Dazu werden Sie in Bälde von uns informiert werden. Wir freuen uns auf jeden Fall auch auf Ihren Besuch!