"Fleisch killt Wald + Klima"

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Der wachsende weltweite Fleischkonsum ist nicht nur mit vielfachem Tierleid verbunden,

sondern verursacht auch hohe Folgekosten für Mensch und Umwelt –

sei es die Verschlechterung der Wasserqualität durch Nitrat in der Gülle

oder klimaschädliche Emisionen wie Methan oder CO2. 

Immerhin gehen rund 14 Prozent der Treibhausgasemissionen

weltweit auf das Konto der Tierhaltung – das macht sie ähnlich

klimaschädlich wie den Transportsektor. „Die deutschen Klimaziele

sind nur erreichbar, wenn wir die Tierhaltung und auch den Fleischkonsum

hierzulande deutlich reduzieren“, erklärt Dirk Zimmermann,

Greenpeace-Experte für Landwirtschaft. 

Umstellung der öffentlichen Verpflegung

Grund genug für Greenpeace-AktivistInnen in ganz Deutschland

im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags eine naheliegende

Konsequenz einzufordern: „Die Städte müssen mit gutem Beispiel

vorangehen und das Angebot in den öffentlichen Kantinen

klimafreundlicher machen. Das heißt: mehr Bio, mehr vegetarisch und vegan –

und vor allem kein Billigfleisch aus Massentierhaltung“,

fordert Zimmermann.  Städte wie Kopenhagen zeigen, was möglich ist:

Dort werden in nahezu allen städtischen Kantinen

bereits bis zu 90 Prozent Bio-Lebensmittel angeboten.

Greenpeace Hildesheim informiert am 16.11.2019 und

fragt Sie nach Ihrer Meinung.