„Billigfleisch" - was tun?

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„Billigfleisch ist ein krankes System“.

Wir informierten am Samstag,

den 17.10. 2020 zwischen 11.00h und 14.00h

vor der Hildesheimer Jakobikirche.

Vielen Dank für Ihr vielfältiges Interesse, Ihre Fragen

und Anregungen.

 

Das Thema:

Fleisch zu essen kann krank machen. Es gibt Möglichkeiten,

wie wir alle beim Einkauf sorgfältig auswählen.

Die ersten Schritte zum Ende des Billigfleischs sind getan:

So gut wie alle großen Supermarktketten haben die

Kennzeichnung der Haltungsform im April 2019 eingeführt.

Jetzt könnten Verbraucher*innen Fleisch mit der Stufe 1,

der niedrigsten Stufe mit dem gesetzlichen Mindeststandard,

erkennen und im Regal liegen lassen. Doch wie sieht es genau

in den Supermärkten aus? Ist Fleisch aus besserer Haltung

überhaupt verfügbar? Und wissen Verbraucher*innen, was die

Kennzeichnung bedeutet? Greenpeace hat  neun Supermarktketten

jetzt zum zweiten Mal befragt, und wir haben in den Supermärkten

nachgeschaut wie die Lage aussieht. Wieviel Billigfleisch aus der

Haltungsform 1 und 2 angeboten wird und wieviel aus 3 und 4.

Außerdem wollten wir wissen, wann sie sich vom Fleisch der

niedrigsten Haltungsform 1 verabschieden.

Unser Ziel: Fleisch der schlechtesten Haltungsform 1 muss

aus dem Sortiment verschwinden, die Supermärkte sollten

vorrangig Fleisch aus besserer Tierhaltung anbieten.

Im Sinne der Gesundheit ihrer Kunden. Dazu wollen wir ein klares Bekenntnis

der Supermarktketten, dass sie raus wollen aus der Haltungsform 1 und

bis wann sie das umsetzen. Unter dem Motto „Billigfleisch ist ein krankes System“

wird der kompletten Lieferweg aufgezeigt.  

Nach wie vor  fordern wir die Supermärkte auf, aus dem Billigfleisch mit den Haltungsformen

1 und 2 auszusteigen. Für den Ausstieg aus der Haltungsform 1 soll ein  

konkreter Zeitplan vorgelegt werden.

Fleisch und verarbeitete Produkte sind  transparent und vollständig zu kennzeichnen.

Der Lebensmitteleinzelhandel  muss  auf die Stufen 3 und 4 setzen und insgesamt weniger Fleisch anbieten.

Wir freuen uns über die vielen Menschen, die sich bei uns informiert haben. Wir gehen den Weg weiter.