8.5. 2014 Im Göttinger Wald

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Mitglieder von Greenpeace Hildesheim, vom BUND, Nabu und Mitglieder des Stadtrates machten sich am 8. Mai dieses Jahres auf den Weg nach Göttingen.
 
Forstamtsleiter Martin Levin führte die Gruppe durch seinen Wald. Auf dem Waldomnibus (Trecker mit Anhänger) ging es durch das Naherholungsgebiet des Göttinger Waldes über den ehemaligen Truppenübungsplatz Kerstlingeröderfeld, der jetzt Naturschutzgebiet ist, zum Naturwald, der ganz aus der Nutzung genommen ist.
 
Hier erklärte Levin den Besuchern Nutzen und Gewinn dieser Fläche. Die Förster können von den natürlichen Prozessen in diesem Waldstück lernen, wie  sie den Wirtschaftswald am besten behandeln.
 
Im bewirtschafteten Teil des Göttinger Waldes gab es für Levin viele Fragen zu beantworten. Wie geht naturnah? Welche Bäume dürfen alt werden, welche werden geerntet? Wie holen die Forstarbeiter die zu erntenden Bäume heraus, ohne die dicht dabei stehenden Bäume zu beschädigen? Geht Waldwirtschaft wirklich ohne Harvester? Und wie sieht die finanzielle Seite aus? Mit vielen Eindrücken fahren die Hildesheimer wieder zurück. 
 
Die Frage, ob eine naturnahe Waldbewirtschaftung in Hildesheim möglich ist, wird seit Oktober in einer Arbeitsgruppe des Stadtentwicklungsausschusses diskutiert. Greenpeace ist neben dem BUND und dem OVH in der Arbeitsgruppe vertreten.

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